Näfels, kath.Pfarrkirche St.Hilarius


Sekretariat Kath.Pfarramt
Denkmalweg 1
8752 Näfels/GL
Tel. 055/612 21 43
Montag bis Freitag 8:00 - 11:00 Uhr
www.naefels.ch/virtual/dHBsPWNudCxjYWxsPTE4.html










Der Kirchenlehrer und Bischof von Poitiérs St. Hilarius (315 - 367. Chr.) ist mit St. Fridolin Hauptpatron unserer Pfarrkirche und des Landes Glarus.

Das barocke Gotteshaus wurde von 1779 - 1781 gebaut, anstelle der ersten Pfarrkirche aus der Zeit der Reformation. Die Leitung der Arbeiten übertrug die Kirchgemeinde Näfels den bestbekannten Baumeistern Johann und Jakob Singer von Luzern. Ein grosser Teil der Arbeiten wurde in Frondienst geleistet. Die Innenausstattung schufen hiesige und auswärtige Fachleute. Die Deckengemälde malte Josef Eugen Kuen und die Bilder des Hochaltars Johann Melchior Wyss. Die erste Orgel, deren Prospekt heute noch besteht, baute der damals bekannte Baarer Orgelbauer Karl Joseph Maria Bosshard. Bis heute sind vier Teil- oder Gesamtrenovationen durchgeführt worden.
Datei:Naefels-Kirche.jpg  Nicht nur das Äussere der St. Hilarius Kirche ist eindrücklich, sondern fast mehr noch das Innere mit den Deckengemälden, Stuckaturen, Altären und Statuen.

Der
Kunstführer von Jürg Davatz gibt detaillierte Auskunft über diese herrliche Kirche.
 Nach dem bedeutsamen Sieg vom 9. April 1388 stifteten die Glarner Zeichen des Dankes: In Form einer Schlachtkapelle, einer Totenmesse und vermutlich der Fahrtsprozession sowie der Kreuzsteine.

Aber erst im 19. Jahrhundert errichtete man den «Helden von Näfels» zwei eigentliche Denkmäler:
Das Schlachtdenkmal in Näfels wurde im Hinblick auf die 500-Jahrfeier 1888, gegen den Willen des Parlamentes, in einer mitreissenden Bürgeraktion durchgesetzt. Der einfache Obelisk aus Tessiner Granit stammt vom Basler Bildhauer Alfred Romang. Er entspricht dem schweizerischen Kunstdenken des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
In der reformierten Kirche zu Mollis erinnern seit 1838 Gedenktafeln an die in der Schlacht gefallenen Glarner und Eidgenossen.